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Vertragsbedingungen & Richtlinien

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Gültig ab: Oktober 2026 · NexaScribe (Inhaberin: Mila Schorradt, Cölbe)

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Softwareplattform NexaScribe zwischen:

NexaScribe

Inhaberin: Mila Schorradt

Wiesengrund 3, 35091 Cölbe, Germany

Telefon: +49 160 1664356 · E-Mail: kontakt@nexascribe.eu

(nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Nutzer“).

(2) Das Angebot richtet sich an Verbraucher (§ 13 BGB) und Unternehmer (§ 14 BGB). Abweichende Geschäftsbedingungen des Nutzers finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsumfang

(1) NexaScribe stellt eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendung zur Verfügung, mit der Nutzer eigene handschriftliche Zeichen auf dem Bildschirm digitalisieren, persönliche Vektor-Schriftarten generieren, digitale Texte in fotorealistische Handschrift-PDFs umwandeln und den integrierten KI-Aufgabenlöser zur schrittweisen Strukturierung nutzen können.

(2) Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif (Kostenlos, Plus oder Premium).

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Dienste im Rahmen des technischen Fortschritts weiterzuentwickeln und anzupassen, sofern die Kernfunktionen des vereinbarten Tarifs nicht unzumutbar beeinträchtigt werden.

§ 3 Striktes Verbot von Urkundenfälschung & Täuschungshandlungen

(1) Bestimmungsgemäße Nutzung: NexaScribe dient der privaten Organisation, der kreativen Textgestaltung, dem Verfassen persönlicher Notizen und Briefe sowie als didaktisches Hilfsmittel beim Lernen.

(2) Verbot von Urkundenfälschung (§ 267 StGB): Es ist strikt verboten, die Plattform oder generierte Handschriften zur Fälschung, Manipulation oder unberechtigten Erstellung rechtserheblicher Dokumente einzusetzen. Dies umfasst insbesondere amtliche Urkunden, Zeugnisse, Verträge, Vollmachten, Testamente, Atteste, Entschuldigungen, Quittungen und behördliche Erklärungen.

(3) Verbot von Unterschriftennachahmung: Die Nachahmung fremder Namenszüge und Unterschriften Dritter ist untersagt.

(4) Täuschungsverbot im Bildungsbereich: Die Nutzung zur vorsätzlichen Täuschung in Prüfungen, Klausuren oder Leistungsnachweisen ist untersagt, sofern dies gegen geltende Prüfungsordnungen verstößt.

(5) Außerordentliche Kündigung & Rechtsmittel: Bei einem Verstoß gegen diesen Paragraphen ist der Anbieter berechtigt, das Nutzerkonto mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen und zu sperren. Die Geltendmachung von Schadensersatz und strafrechtlichen Schritten bleibt vorbehalten.

§ 4 Registrierung, Benutzerkonto & Vertragsschluss

(1) Die Nutzung der Plattform setzt die Erstellung eines Nutzerkontos voraus. Der Nutzer verpflichtet sich, wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten.

(2) Bei kostenpflichtigen Abonnements kommt der Vertrag zustande, sobald der Nutzer den Bezahlvorgang über Stripe abschließt und auf den Button mit der rechtsverbindlichen Aufschrift „Zahlungspflichtig bestellen“ klickt und die Zahlung erfolgreich autorisiert wird.

§ 5 Preise, Zahlungsmodalitäten & Abrechnung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website ausgewiesenen Preise. Alle angegebenen Preise verstehen sich als Endpreise gem. § 19 UStG (keine Ausweisung der Mehrwertsteuer).

(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den zertifizierten Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. Die Vergütung ist für den gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich) jeweils im Voraus fällig.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Kostenpflichtige Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit (Monat oder Jahr) automatisch um den gleichen Zeitraum, sofern sie nicht vor Ablauf gekündigt werden.

(2) Kündigungsbutton (§ 312k BGB): Der Nutzer kann sein Abonnement jederzeit mit wenigen Klicks über das Stripe-Kundenportal in den Einstellungen seines Nutzerkontos oder formlos per E-Mail kündigen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 7 Gewährleistung und Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Bei unentgeltlich bereitgestellten Diensten (Kostenloser Plan) ist die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt (§ 521 BGB analog).

§ 8 Schlussbestimmungen & Anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.